Die Reise ist geplant und startet nach dem Ende der Herbsttour mit den "Schaffhauser Nachrichten . Im voraus danke ich all den Verfassern der ausgezeichneten Reiseberichte hier im Forum und auch in den privaten Hompages. Hampi, Volki ... und auch andere haben sich als Ideengeber hervorgetan und sind mit ihren Beschreibungen in meine Planung eingeflossen. 
Wir werden mit Udo und Anne noch nach Weyarn fahren um dort Freunde zu besuchen. Anschliessend nach Meran, um unseren Frauen einen Shoping Tag zu gönnen. :k 
Je nach Wetterlage trennen wir uns hier von Udo und Anne oder wir fahren noch gemeinsam nach Venedig . Von hier aus führt uns die Planung nach Triest - und dann entlang der Adria bis Griechenland. 
Nach Lust und Laune werden die Etappen tagtäglich geplant um nach ca 10 tagen Griechenland zu errreichen. 
Wann immer es möglich ist, werde ich mir die Zeit nehmen, Euch an der Reise teilzunehmen.

Weiter geht's noch zusammen bis Venedig wo wir uns auf dem Stellplatz von San Giuliano für 3 Nächte einrichten .... Der Stellplatz bietet alles nötige und kostet 18.- Euro / 24 Std. Es kann nur Cash bezahlt werden am Automaten.
Für 48 Euro lösen wir ein Zweitagesticket für die Benutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel , Vaporetto, Tram, Bus in Venedig. Zur Tram- und Bushaltestelle sind es zu Fuss ca 15 Minuten.

Wir haben uns von Anne und Udo gebührend verabschiedet. Sie werden die Toskana bereisen während Rita und ich den Weg in Richtung Griechenland einschlagen

Wir sind alles ohne Maut entlang der Küste bis Starigrad gefahren, und haben hier einen offenen Autocamp Plantaza gefunden. Um die 420 km sind wir mehr oder weniger getrödelt . Tolle Strecke, aber meist mit Geschwindikeitsbeschränkungen um 40 - 60 km/h, Selten mal 90 km/h . Wenig Verkehr und schönes Wetter

Die E 65 führt alles entlang der herrlichen Küste und und unser Ziel ist der empfehlenswerte Campingplatz Strobec nahe von Split. Diese mittelalterliche Stadt lässt sich sehr gut mit Bus erreichen. Der Bus fährt direkt beim CP ab.

Schon um 10 rollt unser Arto wieder. Wir wählen wiederum die Strecke entlang des Meeres. Ein Campingplatz unweit von Durres ist unser Ziel. Der Strassenzustand ist hier auf der Nebenstrecke M2.4 etwas gewöhnungsbedürftig, aber lange nicht so schlecht , dass man die Hauptstrecke wählen müsste. Eine Umfahrung wird zu Geduldsprobe. Irgendwie habe ich ein Fahrverbotsschild übersehen, welches darüber orientierte , dass an der Strasse zwischen 8 und 16 Uhr wohl Bauarbeiten durchgeführt würden und während dieser Zeit keine Durchfahrt möglich wäre. Ich war aber diesem Umstand sehr dankbar, kam uns doch auf der schmalen Strasse kein einziges Auto entgegen... :lach1. An der Baustelle angelangt standen da tatsächlich Bagger und Lastwagen. So 10 Minuten hatten die freundlichen Bauarbeiter um ihre Maschinen aus dem Weg zu räumen und mir die Durchfahrt zu ermöglichen. Kein böses Wort und auch keinerlei abfällige Gesten....Der Grenzübertritt nach Albanien dauerte dann wohl etwas länger , weil sich eine Kolonne gebildet hatte. Irgendwie bekam ich das Gefühl , dass sich die albanischen Grenzbeamten gegenüber von Ausländern sehr wohlwollend benehmen. Als ich da in der Kolonne stand kam plötzlich einer gelaufen und verlangte die erforderlichen Papiere, winkte mich aus der Kolonne raus und lief vor dem Auto her zum Grenzübergang ....flugs nach 5 Minuten waren wir durch. Irgendwie habe ich mich zu sehr auf mein Garmin verlassen und die richtige Ausfahrt zum Campingplatz verpasst. So fuhren wir auf übelsten Naturstrassen 16 km Umweg zu Kamping Pa Emer. Die SH4 ist in jeder Richtung zwei spurig sehr gut ausgebaut, aber bezüglich der Aus - und Einfahrten wohl etwas gewöhnungsbedürftig. Allgemein darf mit 80 - 90 km/h gefahren werden, doch bei jeder Kreuzung muss zwingend auf 40 km/h abgebremst werden. Scheint aber Usus zu sein , dass man dort immer überholt wird.

 
Entlang der gut ausgebauten SH 4 ging die Fahrt über Fier und Gjirokaster zur Griechischen Grenze bei Kakavija zu unserem Tagesziel in Ioannina. Auf dem dortigen Campingplatz , direkt am See stehen wir zu viert und der Platzchef ist wohl froh , dass er überhaupt noch Gäste hat. Ioannina ist osmanisch geprägt und wurde von Ali Pascha zu einer fast uneinehmbaren Festung ausgebaut. Es lohnt sich hier eine Pause einzulegen und die schöne Altstadt zu erkunden.

Ioannina liegt an einem schönen See (baden nicht zu empfehlen) auf 450 m/über MSL und von hier aus gings bergab in Richtung Patras. Alles durch die Berge und auf der neuem Autobahn. Fahrzeuge über 2 m Höhe zahlen 25 Cent /km und so kamen für die 220 km und zusammen mit dem Brückenzoll um die 56 Euro zusammen....was also nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnen ist. Positiv zu vermerken ist , dass entlang der Autobahnen sehr viele Toiletten gebaut wurden , so kann man gutem Gewissens auch mal den Bongo entsorgen .

Wir beschliessen rechts rum zu fahren und wählen Diakopto als unser nächsten Uebernachtungsplatz. Von hier aus fährt ein Zahnradbähnchchen hinauf nach Kalavytra, auch Stadt der Wittwen genannt. Wer sich dafür intressiert kann sicher genug Stoff im Internet finden zu den Vorgängen hier gegen Ende des zweiten Weltkriegs. Die Fahrt mit dem Schmalspurbähnchen lohnt sich obwohl Kalavytra auch mit dem Womo erreichbar wäre. Es empfiehlt sich , das Wohnmobil auf den bewachten Parkplatz beim Bahnhof zu stellen. Wir haben ein Paar aus Deutschland getroffen , denen das Womo am Strandplatz von Diakopto aufgebrochen wurde.

Im Uhrzeigersinn um den Peleponnes, und zwangsläufig kommt man auch am Kanal von Korinth vorbei. Für das übernachten haben wir uns den tollen Stellplatz unterhalb von Alt Korinthos ausgesucht.
Der sehr freundliche Betreiber hat hier einen schönen Platz geschaffen mit allem was der Womo - Tourist braucht und mit 10 Euro /Nacht erst noch günstig zu belegen ist.

Wirklich interessant wird es in Epidauros mit seinem mächtigen Theater welches in einen Abhang hinein gebaut worden ist und dank seinem Erhaltungszustand immer noch für Aufführungen benutzt wird.
Das Theater verfügt über 14 000 Sitzplätze mit hervorragender Akustik. Gesprochene Worte in der mitte der Orchestra werden auch auf den obersten Rängen problemlos gehört. Dass man hingegen eine fallen gelassene grosse Münze hört ist zumindest fraglich. Ich habe die Probe gemacht und Rita auf dem obersten Rang hat das fallende Fünffranken - Stück nicht gehört.....
Gleich neben dem Theater liegt auch die Wiege der Medizin. Ein riesiges Ausgrabungsfeld bietet sich an um die Füsse müde zu laufen. Etwas gestört hat mich der Umstand, dass der Eintrittspreis für EU Bürger reduziert angeboten wird und wir als Assoziiertem Land dieser verweigert wird. Unser Entwicklungsgeld nehmen sie aber gerne entgegen ......

man möchte ja noch mehr sehen und so sind wir wieder unterwegs mit Ziel Nafplio. Ein schöner schattiger Platz ausserhalb der Stadt ist fast leer und lädt zum verweilen ein. Ausserdem kann man entlang der Küste die Stadt in einer Stunde fussgängig erreichen. Der Platz nahe des Hafens ist derart versifft , dass einem schon beim Anblick übel wurde.

Zum Abschied besuchen wir noch die Festung über Nafplio und stellen fest , dass hie noch zwei DIXI Kabinen auf dem Parkplatz stehen. Klar , hier ist die Gelegenheit die Toiletten - Kassette umweltgerecht zu entsorgen. Es wäre sicher auch eine Möglichkeit hier oben zu übernachten mit schöner Aussicht über die Stadt Nafplio.

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